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Content Plan: So baust du ein SEO-Content-System (Redaktionsplan + Cluster)
Ein guter Content-Plan ist nicht „eine Liste mit Ideen“. Er ist ein System, das dir Woche für Woche sagt: Was schreibe ich als Nächstes – und warum? In diesem Guide baust du deinen Content Plan so auf, dass er SEO, Monetarisierung und Umsetzung zusammenbringt – ohne Hype, aber mit klaren Schritten.
Transparenz: Wenn ich Tools erwähne, können Links Affiliate-Links sein. Für dich ändert sich der Preis nicht – du unterstützt damit Affilifuchs.
- Content Plan erstellen
- Content Planung
- Redaktionsplan erstellen
- Content Kalender
- SEO Redaktionsplan
- Content Strategie
- Content Cluster
- Themencluster
- Pillar Page
- Content Audit
Quelle: Unsplash (JKUTrJ4vK00)
Was ist ein Content-Plan (und was nicht)?
Ein Content-Plan legt fest, welche Inhalte du baust, für wen und in welcher Reihenfolge – damit du eine klare Themenautorität aufbaust. Er verbindet Strategie (Ziele, Struktur, Themen) mit Umsetzung (Redaktionsplan, Status, Updates).
Er ist nicht:
- eine endlose „Ideenliste“ ohne Priorität
- ein Kalender, der dich stresst, statt dich zu führen
- ein Tool-Setup, das wichtiger wird als deine Inhalte
System statt Liste: Die 4 Ebenen eines Content-Plans
Ebene 1: Ziel & Zielgruppe
Welche Probleme löst du? Was ist der „Aha“-Nutzen? Welche Sprache nutzt deine Zielgruppe wirklich?
Ebene 2: Struktur
Pillar Pages als Hubs, Cluster-Artikel als Tiefe, klare interne Links. So erkennt Google dein Thema.
Ebene 3: Umsetzung
Redaktionsplan: Status, Deadlines, Verantwortlichkeit (auch wenn du solo bist), Update-Rhythmus.
Ebene 4: Lernen & Optimieren
Tracking, Updates, Konsolidierung. Was funktioniert, wird ausgebaut – was nicht, wird verbessert oder gestrichen.
Wenn du das noch nicht sauber hast, fang nicht mit „50 Artikelideen“ an. Fang mit Struktur an: Nische finden → Keyword-Recherche → Content-Cluster → Redaktionsplan.
Themencluster & Pillar Pages: Struktur, die rankt
Der schnellste Weg zu stabilen Rankings ist nicht „ein viraler Artikel“. Es ist eine klare Themenarchitektur: Eine zentrale Pillar-Seite erklärt das große Thema, Cluster-Artikel beantworten Unterfragen – und alles ist sauber verlinkt.
Beispiel: Cluster-Aufbau (Affiliate/SEO)
- Pillar: „SEO Grundlagen“ (Überblick + Navigation)
- Cluster: Keyword-Recherche, Onpage-Checkliste, interne Links, Content-Updates, Snippet-Optimierung
- Intent-Seiten: Tool-Vergleiche/Empfehlungen (nur mit Kriterien + Transparenz)
Workflow: Von Idee → Keyword → Artikel → Update
Ein Content-Plan ist am stärksten, wenn er einen wiederholbaren Ablauf hat. Hier ist ein einfacher Workflow, der für Affiliate- und SEO-Seiten gut funktioniert:
1) Recherche (Intention statt Volumen-Fetisch)
- Welche Frage steckt hinter dem Keyword? (Informational, Vergleich, Kauf, Umsetzung)
- Welche Unterfragen tauchen immer wieder auf?
- Welche Beispiele kannst du liefern (Schritte, Vorlagen, Screens, typische Fehler)?
2) Outline (damit du nicht „drauflosschreibst“)
- H1 klar: Problem + Ergebnis
- H2/H3 logisch: Definition → Schritte → Beispiele → Fehler → FAQ
- Callout + Checkliste immer einplanen
3) Veröffentlichung (mit minimaler Technik)
- Title & Meta sauber (klickstark, aber ehrlich)
- Interne Links setzen (Pillar/Cluster/Start)
- 1 klare Conversion pro Seite (z. B. Newsletter/Guide/Tool-Seite)
4) Update-Schleife (damit Inhalte nicht sterben)
- Nach 14 Tagen: Index/Impressionen prüfen
- Nach 6–8 Wochen: Snippet + Struktur optimieren
- Quartal: Content Audit (zusammenführen/aktualisieren/ausbauen)
Tracking-Grundlagen findest du hier: Tracking.
Vorlage: Content-Plan als Tabelle (Spalten, die wirklich helfen)
Ob Google Sheets, Airtable oder Notion: Wichtig sind die Spalten. Hier ist ein Set, das für Solo-Projekte hervorragend funktioniert:
Empfohlene Spalten (Copy & Paste)
- Cluster/Pillar: z. B. „SEO Grundlagen“ / „Keyword-Recherche“
- Arbeitstitel (H1): klarer Nutzen
- Fokus-Keyword: 1 Hauptbegriff
- Sekundär-Keywords: 5–10 passende Longtails
- Suchintention: Info / Umsetzung / Vergleich / Kauf
- Outline-Status: Idee → Outline → Draft → Ready → Live
- Interne Links: Pillar/Cluster/Start (geplant) + später (gesetzt)
- Monetarisierung: Programm/Produkt/CTA (nur wenn sinnvoll)
- Update-Datum: wann du den Artikel wieder anfässt
- Notizen: Beispiele, Screens, Quellen, offene Fragen
Du willst es noch schlanker? Streiche alles außer: Cluster, H1, Fokus-Keyword, Intention, Status, Interne Links, Update-Datum. Das reicht für den Start völlig.
Priorisierung ohne Bauchgefühl (einfaches Scoring)
Viele Content-Pläne scheitern, weil „alles wichtig“ wirkt. Nutze ein Mini-Scoring (1–3 Punkte je Kriterium). So bekommst du eine klare Reihenfolge – ohne dich zu verzetteln.
Intent-Nähe
Wie nah ist das Thema an einer echten Handlung (umsetzen, vergleichen, kaufen)?
Cluster-Wert
Stärkt es ein zentrales Cluster / eine Pillar-Seite? (Linkpower + Autorität)
Machbarkeit
Kannst du den Artikel wirklich gut schreiben (Beispiele, Erfahrung, klare Schritte)?
Tools: Was sich lohnt (mit Kriterien)
Du brauchst kein Tool-Feuerwerk. Nimm Tools, die dir Wiederholung und Übersicht geben. Hier sind pragmatische Optionen (ohne „das eine perfekte Tool“):
Google Sheets / Excel
Pro: schnell, flexibel, gratis/standard. Contra: weniger „Projektgefühl“. Ideal für Start + Scoring.
Notion / Airtable
Pro: Datenbank, Views, Status. Contra: Setup kann Zeit fressen. Gut ab 30+ Inhalten.
Trello / Kanban
Pro: simple Umsetzung, Fokus auf Flow. Contra: weniger „SEO-Felder“. Gut als Redaktions-Board.
Search Console + Analytics
Pro: echte Performance-Daten. Contra: braucht Geduld. Pflicht für Updates & Priorisierung.
Wenn du Tools vergleichen willst (inkl. Kriterien & Für-wen): Tools.
7-Tage Mini-Plan: Deinen Content Plan aufsetzen
Dein 7-Tage-Setup (realistisch & machbar)
- Tag 1: Zielgruppe + Ziel definieren (in 10 Sätzen, schriftlich).
- Tag 2: 3 Pillar-Themen festlegen (Cluster-Kern).
- Tag 3: Pro Pillar 10 Cluster-Fragen sammeln (insgesamt ~30).
- Tag 4: Fokus-Keywords je Artikel festlegen + Intention markieren.
- Tag 5: Scoring (Intent, Cluster, Machbarkeit) → Reihenfolge.
- Tag 6: Redaktionsplan anlegen (Status + Termine + Update-Datum).
- Tag 7: 2 Outlines erstellen + 1 Artikel schreiben + intern verlinken.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Content-Plan und Redaktionsplan?
Der Content-Plan beschreibt die Strategie (Ziele, Themen, Cluster, Prioritäten, Formate). Der Redaktionsplan organisiert die Umsetzung (Status, Veröffentlichung, Updates, Verantwortlichkeiten). Du brauchst beides – aber starte schlank.
Wie viele Inhalte sollte ich am Anfang planen?
Plane zuerst ein „Start-Set“: 2–3 Pillar-Seiten und 8–12 Cluster-Artikel. Das ist genug, um Struktur aufzubauen und Google ein Thema klar zu signalisieren. Danach planst du in Wellen.
Welche KPI sollte ich im Content-Plan tracken?
Halte es simpel: Keyword/Intention, Status, URL, interne Links, Veröffentlichungsdatum, Update-Datum. Für Performance reichen am Anfang Impressionen/Klicks aus der Search Console und eine kleine Notiz zur Conversion (CTA/Affiliate-Klick).
Kann ich ohne Tools einen guten Content-Plan bauen?
Ja. Ein Spreadsheet reicht. Entscheidend sind Struktur (Cluster), Priorisierung (Scoring) und ein Update-Rhythmus. Tools sind erst dann ein Upgrade, wenn sie dir Zeit sparen – nicht wenn sie dich beschäftigen.
Nächste Schritte (interne Guides)
Wenn dein Content-Plan steht, sind die nächsten Hebel klar: Keywords sauber recherchieren, SEO-Basics umsetzen, messen und optimieren – und erst dann aggressiver monetarisieren.
Plan & Struktur
Start: recherchieren & festlegen
Keyword-Recherche
SEO Grundlagen
Wachstum & Einnahmen
Transparenz-Hinweis: Wenn Tools/Produkte erwähnt werden, können Links Affiliate-Links sein. Preis bleibt gleich, unterstützt die Seite.