Content Plan erstellen: Redaktionsplan, Cluster & SEO-System

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Content Plan: So baust du ein SEO-Content-System (Redaktionsplan + Cluster)

Ein guter Content-Plan ist nicht „eine Liste mit Ideen“. Er ist ein System, das dir Woche für Woche sagt: Was schreibe ich als Nächstes – und warum? In diesem Guide baust du deinen Content Plan so auf, dass er SEO, Monetarisierung und Umsetzung zusammenbringt – ohne Hype, aber mit klaren Schritten.

Transparenz: Wenn ich Tools erwähne, können Links Affiliate-Links sein. Für dich ändert sich der Preis nicht – du unterstützt damit Affilifuchs.

  • Content Plan erstellen
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  • SEO Redaktionsplan
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  • Content Cluster
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  • Content Audit
Analytics-Dashboard auf einem Laptop als Symbol für Content-Planung mit messbaren Zielen

Quelle: Unsplash (JKUTrJ4vK00)

Was ist ein Content-Plan (und was nicht)?

Ein Content-Plan legt fest, welche Inhalte du baust, für wen und in welcher Reihenfolge – damit du eine klare Themenautorität aufbaust. Er verbindet Strategie (Ziele, Struktur, Themen) mit Umsetzung (Redaktionsplan, Status, Updates).

Er ist nicht:

  • eine endlose „Ideenliste“ ohne Priorität
  • ein Kalender, der dich stresst, statt dich zu führen
  • ein Tool-Setup, das wichtiger wird als deine Inhalte
Merksatz: Dein Plan ist gut, wenn er dich in 30 Sekunden zur nächsten sinnvollen Aufgabe führt. Alles, was mehr Komplexität als Klarheit bringt, fliegt raus.

System statt Liste: Die 4 Ebenen eines Content-Plans

Ebene 1: Ziel & Zielgruppe

Welche Probleme löst du? Was ist der „Aha“-Nutzen? Welche Sprache nutzt deine Zielgruppe wirklich?

Ebene 2: Struktur

Pillar Pages als Hubs, Cluster-Artikel als Tiefe, klare interne Links. So erkennt Google dein Thema.

Ebene 3: Umsetzung

Redaktionsplan: Status, Deadlines, Verantwortlichkeit (auch wenn du solo bist), Update-Rhythmus.

Ebene 4: Lernen & Optimieren

Tracking, Updates, Konsolidierung. Was funktioniert, wird ausgebaut – was nicht, wird verbessert oder gestrichen.

Wenn du das noch nicht sauber hast, fang nicht mit „50 Artikelideen“ an. Fang mit Struktur an: Nische findenKeyword-Recherche → Content-Cluster → Redaktionsplan.

Themencluster & Pillar Pages: Struktur, die rankt

Der schnellste Weg zu stabilen Rankings ist nicht „ein viraler Artikel“. Es ist eine klare Themenarchitektur: Eine zentrale Pillar-Seite erklärt das große Thema, Cluster-Artikel beantworten Unterfragen – und alles ist sauber verlinkt.

Beispiel: Cluster-Aufbau (Affiliate/SEO)

  • Pillar: „SEO Grundlagen“ (Überblick + Navigation)
  • Cluster: Keyword-Recherche, Onpage-Checkliste, interne Links, Content-Updates, Snippet-Optimierung
  • Intent-Seiten: Tool-Vergleiche/Empfehlungen (nur mit Kriterien + Transparenz)
Laptop auf dem Schreibtisch als Symbol für Content-Planung, Struktur und Umsetzung
Struktur schlägt Aktionismus: Erst Themen-Architektur, dann Output. Quelle: Unsplash (hpjSkU2UYSU)
Wichtig: Cluster funktionieren nur, wenn du intern konsequent verlinkst: Pillar → Cluster und Cluster → Pillar. Plane interne Links direkt im Content-Plan (Spalte „Interne Links“).

Workflow: Von Idee → Keyword → Artikel → Update

Ein Content-Plan ist am stärksten, wenn er einen wiederholbaren Ablauf hat. Hier ist ein einfacher Workflow, der für Affiliate- und SEO-Seiten gut funktioniert:

1) Recherche (Intention statt Volumen-Fetisch)

  • Welche Frage steckt hinter dem Keyword? (Informational, Vergleich, Kauf, Umsetzung)
  • Welche Unterfragen tauchen immer wieder auf?
  • Welche Beispiele kannst du liefern (Schritte, Vorlagen, Screens, typische Fehler)?

2) Outline (damit du nicht „drauflosschreibst“)

  • H1 klar: Problem + Ergebnis
  • H2/H3 logisch: Definition → Schritte → Beispiele → Fehler → FAQ
  • Callout + Checkliste immer einplanen

3) Veröffentlichung (mit minimaler Technik)

  • Title & Meta sauber (klickstark, aber ehrlich)
  • Interne Links setzen (Pillar/Cluster/Start)
  • 1 klare Conversion pro Seite (z. B. Newsletter/Guide/Tool-Seite)

4) Update-Schleife (damit Inhalte nicht sterben)

  • Nach 14 Tagen: Index/Impressionen prüfen
  • Nach 6–8 Wochen: Snippet + Struktur optimieren
  • Quartal: Content Audit (zusammenführen/aktualisieren/ausbauen)

Tracking-Grundlagen findest du hier: Tracking.

Vorlage: Content-Plan als Tabelle (Spalten, die wirklich helfen)

Ob Google Sheets, Airtable oder Notion: Wichtig sind die Spalten. Hier ist ein Set, das für Solo-Projekte hervorragend funktioniert:

Empfohlene Spalten (Copy & Paste)

  • Cluster/Pillar: z. B. „SEO Grundlagen“ / „Keyword-Recherche“
  • Arbeitstitel (H1): klarer Nutzen
  • Fokus-Keyword: 1 Hauptbegriff
  • Sekundär-Keywords: 5–10 passende Longtails
  • Suchintention: Info / Umsetzung / Vergleich / Kauf
  • Outline-Status: Idee → Outline → Draft → Ready → Live
  • Interne Links: Pillar/Cluster/Start (geplant) + später (gesetzt)
  • Monetarisierung: Programm/Produkt/CTA (nur wenn sinnvoll)
  • Update-Datum: wann du den Artikel wieder anfässt
  • Notizen: Beispiele, Screens, Quellen, offene Fragen

Du willst es noch schlanker? Streiche alles außer: Cluster, H1, Fokus-Keyword, Intention, Status, Interne Links, Update-Datum. Das reicht für den Start völlig.

Priorisierung ohne Bauchgefühl (einfaches Scoring)

Viele Content-Pläne scheitern, weil „alles wichtig“ wirkt. Nutze ein Mini-Scoring (1–3 Punkte je Kriterium). So bekommst du eine klare Reihenfolge – ohne dich zu verzetteln.

Intent-Nähe

Wie nah ist das Thema an einer echten Handlung (umsetzen, vergleichen, kaufen)?

Cluster-Wert

Stärkt es ein zentrales Cluster / eine Pillar-Seite? (Linkpower + Autorität)

Machbarkeit

Kannst du den Artikel wirklich gut schreiben (Beispiele, Erfahrung, klare Schritte)?

Merksatz: Priorisiere Inhalte, die (1) ein Cluster stärken, (2) eine klare Intention bedienen und (3) schnell hochwertig lieferbar sind.

Tools: Was sich lohnt (mit Kriterien)

Du brauchst kein Tool-Feuerwerk. Nimm Tools, die dir Wiederholung und Übersicht geben. Hier sind pragmatische Optionen (ohne „das eine perfekte Tool“):

Google Sheets / Excel

Pro: schnell, flexibel, gratis/standard. Contra: weniger „Projektgefühl“. Ideal für Start + Scoring.

Notion / Airtable

Pro: Datenbank, Views, Status. Contra: Setup kann Zeit fressen. Gut ab 30+ Inhalten.

Trello / Kanban

Pro: simple Umsetzung, Fokus auf Flow. Contra: weniger „SEO-Felder“. Gut als Redaktions-Board.

Search Console + Analytics

Pro: echte Performance-Daten. Contra: braucht Geduld. Pflicht für Updates & Priorisierung.

Wenn du Tools vergleichen willst (inkl. Kriterien & Für-wen): Tools.

7-Tage Mini-Plan: Deinen Content Plan aufsetzen

Dein 7-Tage-Setup (realistisch & machbar)

  • Tag 1: Zielgruppe + Ziel definieren (in 10 Sätzen, schriftlich).
  • Tag 2: 3 Pillar-Themen festlegen (Cluster-Kern).
  • Tag 3: Pro Pillar 10 Cluster-Fragen sammeln (insgesamt ~30).
  • Tag 4: Fokus-Keywords je Artikel festlegen + Intention markieren.
  • Tag 5: Scoring (Intent, Cluster, Machbarkeit) → Reihenfolge.
  • Tag 6: Redaktionsplan anlegen (Status + Termine + Update-Datum).
  • Tag 7: 2 Outlines erstellen + 1 Artikel schreiben + intern verlinken.
Notizblock und Stift am Schreibtisch als Symbol für Planung, Outline und konsequente Umsetzung
Plan + Umsetzung: Der Unterschied zwischen Ideen und Ergebnissen. Quelle: Unsplash (flRm0z3MEoA)

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Content-Plan und Redaktionsplan?

Der Content-Plan beschreibt die Strategie (Ziele, Themen, Cluster, Prioritäten, Formate). Der Redaktionsplan organisiert die Umsetzung (Status, Veröffentlichung, Updates, Verantwortlichkeiten). Du brauchst beides – aber starte schlank.

Wie viele Inhalte sollte ich am Anfang planen?

Plane zuerst ein „Start-Set“: 2–3 Pillar-Seiten und 8–12 Cluster-Artikel. Das ist genug, um Struktur aufzubauen und Google ein Thema klar zu signalisieren. Danach planst du in Wellen.

Welche KPI sollte ich im Content-Plan tracken?

Halte es simpel: Keyword/Intention, Status, URL, interne Links, Veröffentlichungsdatum, Update-Datum. Für Performance reichen am Anfang Impressionen/Klicks aus der Search Console und eine kleine Notiz zur Conversion (CTA/Affiliate-Klick).

Kann ich ohne Tools einen guten Content-Plan bauen?

Ja. Ein Spreadsheet reicht. Entscheidend sind Struktur (Cluster), Priorisierung (Scoring) und ein Update-Rhythmus. Tools sind erst dann ein Upgrade, wenn sie dir Zeit sparen – nicht wenn sie dich beschäftigen.